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Frisch geerntete Kaffeefrüchte in Kolumbien

Kolumbien: Wirtschaft & Handel

In Lateinamerika gehört Kolumbien zu den führenden Wirtschaftsnationen.

Vorteilhaft sind für Kolumbien vor allem der Reichtum an Ressourcen, die gute Lage im Zentrum Amerikas mit einer Vielzahl an möglichen Handelswegen für den Export, Geographie und Klima sowie das vorhandene Arbeitskräftepotenzial.

Allerdings werden Wachstum und Entwicklung immer wieder durch den internen bewaffneten Konflikt, Kriminalität oder Vetternwirtschaft eingeschränkt. Erfreulicherweise trauen sich in den letzten Jahrzehnten auch immer mehr Ausländer in Kolumbien zu investieren, nachdem die Wirtschaftsöffnung (apertura) 1990 erfolgte und sich die Sicherheitslage in Kolumbien stetig verbessert.

Wichtige Exportgüter in der Wirtschaft Kolumbiens

Rohstoffe aus Kolumbien

Dank der Vielzahl an Lagerstätten zählen Erdöl und Erdgas mit 27%  zu den wichtigsten Exportgütern für die Wirtschaft in Kolumbien. Aber auch der Bergbau spielt eine wichtige Rolle. Der Export von Steinkohle nimmt in Kolumbiens Wirtschaft Platz zwei ein. Andere Bodenschätze wie Gold, Platin oder Silber sind ebenfalls wichtige Exportgüter. Zudem ist Kolumbien Hauptlieferant für Smaragde von hoher Qualität in die ganze Welt.

Auch bei der Verarbeitung von Guadua-Holz, geeignet zur Herstellung von Möbeln, steht das Land an erster Stelle. Der Anbau von Ölpalmen soll ebenfalls noch ausgebaut werden.
Die Textil- und Lederindustrie ist sowohl für den Binnenhandel als auch für den Export von großem Interesse.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse

Vor allem lebt das Land jedoch von der Landwirtschaft, die aufgrund der geographischen und klimatischen Verhältnisse sehr abwechslungsreich ist: an den Berghängen erntet man den beliebten kolumbianischen Kaffee, der seit Jahrhunderten weltweit ausgeliefert wird; in den tropischen Zonen gedeihen exotische Früchte wie Bananen, Ananas oder Papaya sowie Reis, Zuckerrohr, Baumwolle und Tabak; in den gemäßigten Gebieten wachsen Zitrusfrüchte, Yucca, Tomaten sowie verschiedene Getreidesorten. Weite Gebiete sind der Viehwirtschaft vorbehalten.

Bei der Produktion von Nelken steht Kolumbien weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle nach den Niederlanden. Bei Orchideen hat das Land mit 3.500 Arten das weltweit größte Angebot.

Drogen

Leider ist der Drogenhandel immer noch eine der größten Einnahmequellen einiger Kolumbianer. Sie sind führend in der Herstellung und dem Vertrieb von Kokain. Der Kampf dagegen geht allerdings fortlaufend weiter.

Dienstleistungs-Sektor

Der Dienstleistungssektor ist mittlerweile auch auf dem Vormarsch. Mit Hilfe der Verbesserung der Sicherheit und Einschränkung von Kriminalität, möchte die kolumbianische Regierung vor allem den Tourismus ausbauen. Hier wird besonderer Wert auf Ökotourismus gelegt, um die Einzigartigkeit des Landes im Hinblick auf Natur, aber auch Kultur zu bewahren. Dafür bietet Kolumbien abwechslungsreiche Reisearten mit Sonne, Strand, Architektur und Kultur, Festen, aber auch viel Sport und Abenteuer, die einige Reiseveranstalter als individuelle Reisen oder Gruppenreisen im Programm haben.

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