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Krokodil in Kolumbien

Auf Augenhöhe mit den Farc-Rebellen

Laut der Zeit Online verhandelt die kolumbianische Regierung nun nicht mehr nur mit der Farc, sondern auch mit den Rebellengruppen der ELN. Ob dies für den Frieden in der Zukunft bestimmend sein wird?

Die Friedensgespräche zwischen der Regierung und der ELN beginnen

Bisher war es geheim. Nun ist es offiziell. Die Regierung Kolumbiens steht in Friedensgesprächen mit den Rebellen der ELN. Die linksgerichtete Gruppierung zählt ca. 2.500 Frauen und Männer und ist damit die zweitgrößte Guerillavereinigung Kolumbiens.

In einer gemeinsamen Erklärung teilten beide Seiten mit, dass es Gespräche zu den Opfern des Konflikts sowie die gesellschaftliche Teilhabe der Rebellengruppe geben soll. Ob die Strategie des amtierenden Präsidenten Santos Erfolg haben wird, zeigt sich spätestens zur Stichwahl am 15. Juni.

„Die Kolumbianer müssen bei dieser Wahl zwischen der Beendigung oder der Fortführung des Krieges wählen“, erklärte Santos, der sich im Wahlkampf für die Fortsetzung der Friedensverhandlungen mit den Rebellen aussprach.

Sein Herausforderer Zuluaga hingegen hatte angekündigt, im Fall eines Wahlsiegs, die Gespräche mit den Rebellen nur nach Niederlegung der Waffen wieder aufzunehmen.

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